Der Frühling kommt

Der Winter ist ja häufig eine Zeit, in der Veränderungen noch im Unbewussten bleiben, aber sich schon andeuten und tief im Inneren arbeitet es schon. So war das auch bei mir im letzen Winter. Ich wußte, dass ich Veränderung wollte und hatte auch schon eine Ahnung, in welche Richtung.

Manchmal treffen bislang verborgene Wünsche aber auch auf die Gelegenheit, ans Tageslicht zu kommen. Und so habe ich mich sehr gefreut, dass ich von meiner Freundin Sandra Bader und ihrem Kollegen Emmanuel Julien Knauer die Einladung bekam, an ihrem Seminar “Zeit für mich – Frühlingserwachen” teilzunehmen.

Ruhe und die Zeit, mich nur mit mir zu beschäftigen, Natur zu genießen und kreativ zu sein – genau das Richtige zum richtigen Zeitpunkt.

Zwar kam ich im Schneetreiben am 28. April nachmittags im Seminarhaus Holzmannstett in der Nähe von Grafing bei München an – aber ok, sich Zeit für sich selbst zu nehmen, sollte nicht wetterabhängig sein.

Nach und nach trafen weitere 5 Teilnehmerinnen ein und nachdem wir alle unsere Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns im Seminarraum, der für die nächsten Tage unser zweites Zuhause werden sollte.

Entspannung und innere Einkehr am ersten Abend

Schon die “Vorstellungsrunde” zu Beginn war aussergewöhnlich, aber da möchte ich nun nicht zu viel verraten. Nur so viel: Es gab erstaunlich viele “Treffer”.

Sandra geleitete uns anschließend durch eine Entspannungsreise an einen Strand unserer Wahl. Da ich nun eher nicht der Meditationstyp bin, erschienen im Zeitraffer meine Lieblingsstrände auf Sardinien, in Südfrankreich, an der Ostsee … klack, klack nacheinander. So richtig entscheiden konnte ich mich nicht.

Thema der Reise waren auch unsere tief verborgenen Wünsche, die wir für uns selbst formulierten und niederschrieben. Gleichzeitig notierten wir auch, welche unserer inneren Widerstände der Wunscherfüllung entgegen stehen.

Nach einem leckeren (vegetarischen) Abendessen fand ein Wunschritual am Feuer statt. Den Abend haben alle Teilnehmer gemütlich miteinander ausklingen lassen. Erstaunlich war der Draht zueinander, obwohl wir uns gegenseitig nicht kannten. Diese Atmosphäre des Vertrauens und der gegenseitigen Zugewandtheit zog sich durch das gesamte Seminar.

Walk of Silence und Shiatsu am zweiten Tag

Der zweite Tag startete mit einer weiteren Entspannungsreise und viel innerer Einkehr – samt ausgiebiger Pausen, die die Teilnehmerinnen für sich selbst nutzen oder im Austausch mit anderen nutzen konnten. Höhepunkt war der “Walk of Silence” über Wiesen und durch den Wald. Hier sollten wir die Gegenstände auf dem Weg aufheben, die uns ins Auge stachen und die für uns eine Bedeutung hatten.

Sauna, eine Shiatsu-Massage von Emmanuel und eine weitere Entspannungsreise mit einer sehr emotionalen Begegnung rundeten einen Tag ab, der für uns alle weitere Blicke ins eigene Innere bereithielt. Auch der zweite Abend endete mit vertrauensvollen Gesprächen, wie sie nach so kurzer Zeit vielleicht nur Frauen miteiander führen.

Lass deine Kreativität erblühen – der dritte Tag

Am letzten Tag war der Frühling wirklich erwacht. Sonne und Wärme waren waren plötzlich da und das Schneetreiben wurde wortwörtlich zum Schnee von vorgestern. Deshalb waren wir dann im Garten kreativ und jede Teilnehmerin gab ihrer Vision und ihren Wünschen ein Bild.

Nach einer letzten Meditation am Nachmittag haben wir uns in dem Bewusstsein verabschiedet, ganz besondere Tage mit ganz besonderen Menschen erlebt zu haben.

Mein Fazit

Gerne bin ich im November wieder dabei, wenn es dann heißt “Winterruhe”. Ich bin gespannt, was sich Sandra und Emmanuel dann einfallen lassen werden. Ich denke, mein Feedback an die beiden fasst die Tage gut zusammen:

Liebe Sandra, lieber Emmanuel,

gleich zu Beginn meiner Mail möchte ich euch ein ganz herzliches Dankeschön schicken. Ihr habt uns über das Wochenende so liebevoll und schön begleitet, dass es eine wahre Freude war.

Das begann schon mit dem Kennenlernen … Menschen wirklich anschauen, anblicken und dann was über sie erzählen … danach erzählen ganz wunderbare Menschen über einen selbst.

Ich habe euch schon wärmstens empfohlen an Freunde und Kollegen, die sich etwas Gutes tun wollen. Und um es nochmal zu sagen. Ich war von euch begeistert an diesem Wochenende, aber auch die Frauen, denen ich begegnen durfte, waren großartig.

Das Haus Holzmannstett war übrigens ein wunderbarer Ort für dieses großartige Seminar.

Danke auch, weil meine Zuversicht gestärkt wurde. Ich habe vor dem Seminar ja schon begonnen, die ersten Schritte in ein neues Leben ohne Druck, Stress und Hektik zu gehen. Dieses Wochenende hat mich in meiner Entscheidung bestärkt und mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin, peu à peu meinen Beruf zur Berufung zu gestalten.

Herzliche Grüße, Siegi

 

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